22

Apr

Hype Test #1: Abercrombie & Fitch

Vor einiger Zeit erwähnte ich an dieser Stelle schon, dass Ende letzten Jahres der erste Abercrombie & Fitch Store in Deutschland eröffnet hat und ich unbedingt einmal testen wollte, was an diesem Mysterium dran ist. Jeder kennt es und jeder will es mal testen. Na gut, fast jeder. Auf jeden Fall scheint das Konzept aufzugehen und Abercrombie & Fitch strahlen anscheinend eine magische Anziehungskraft aus, die zu verstehen vergeblich ist. 

Zur Weihnachtszeit wollte ich meinen ersten Versuch starten mich in den Bann von Abercrombie ziehen zu lassen, aber die Warteschlange, um ins Geschäft zu gelangen, ging bis um die Straßenecke (die Fotos der Warteschlange sind noch aus dieser Zeit). Bei aller Neugier, das war es mir dann doch nicht wert. Vor zwei Wochen startete ich dann einen neuen Versuch in der Hoffnung, dass sich der Andrang mittlerweile normalisert hat. Ich schnappte mir eine Freundin und leider mussten wir uns auch dieses Mal in eine Schlange einreihen. Sie war nur kurz, ließ uns aber schnell erahnen, auf was wir uns da eingelassen hatten. Umringt von pubertierenden Mädels mit ihren Müttern warteten wir bis uns der schnittige Typ mit wallendem Haar hineinließ in den heiligen Tempel. 

Nun waren wir drinnen und wurden direkt von einem weiteren schnittigen Typen und einem Modelartigen Mädchen mit einem lässigen “Hey, how are you?” begrüßt. Schön. Das Mädchen hatte natürlich nicht soviel an. Ok, weiter ging es. Jetzt waren wir richtig drin und schon wurden wir vom vollparfümierten Raum umgehauen.  Dieser Geruch und die Dämpfe krochen in unsere Nasen und setzten sich fest. Das zweite Übel bescherte uns die dröhnende Musik, die sich dafür in unseren Ohren festsetzte. Aber nicht genug, es sollen ja alle Sinne überfordert werden. Das Licht konnte man als dunkel bis schummrig bezeichnen, aufgehellt durch verschiedene Spots, die einen so blendeten, dass man dachte man würde erblinden. Fing ja alles schon gut an.

Wir kämpften uns von Stockwerk zu Stockwerk (5 sind es insgesamt) und hofften auf dem nächsten Stockwerk vielleicht etwas anderes vorzufinden. Leider war jedes Stockwerk der Klon des darunter liegenden. Die Verkäuferinnen trugen alle ein sehr kurzes Kleidchen aus der aktuellen Kollektion und sahen nicht so aus, als hätten sie die Volljährigkeit schon erreicht. Die Jungs trugen auch nicht sehr viel und sahen auch nicht besonders reif aus. Leider war ich so abgelenkt vom drumherum, dass ich die Verkäufer jedoch nicht weiter beachtete. Wer jetzt denkt, in einem so großen Store gäbe es sicher eine große Auswahl, der täuscht sich aber gewaltig. Gefühlt gab es nur 10 verschiedene Kleidungsstücke und die aber in allen erdenklichen Farben. Interessant war auch, dass sich der Unterschied zwischen Kinderkollektion und regulärer Kollektion einfach nicht ausmachen ließ. 

Lange haben wir es nicht ausgehalten. Wir mussten fliehen und vor allem erstmal einen besonders tiefen Atemzug nehmen, um wieder zu erfahren, was eigentlich frische Luft ist. Für manch einen mag das Abercrombie Konzept aufregend sein und Geschmäcker sind sicherlich verschieden, für mich war es jedoch nur Stress. Dass mir die Kleidung nicht gefällt, ist auch nur Nebensache. Sehen konnte man sie ja sowieso nicht wirklich.

//Anna

10

Apr

Das macht uns glücklich!

Und zwar, dass Kauf Dich Glücklich nun seine zweite eigene Kollektion herausgebracht hat! Passend zur neuen Saison gibt es klare Linien, leicht fließende Stoffe und zarte Stoffe. Die Kollektion spiegelt wunderbar den Stil des liebevollen Konzepts von Kauf Dich Glücklich wieder und lässt wieder die Sommersehnsucht aufflammen! Bei diesem trüben Aprilwetter ein erfreulicher Lichtblick. Und sie sieht nicht nur auf den Fotos schön aus, sondern die Kollektion ist auch in der Realität ein wirklicher Hingucker. Ich freu mich jetzt schon auf die nächste Kollektion, da gibt es sicher einiges zu erwarten!

Ein paar Impressionen:

//Anna

Fotos: Kauf Dich Glücklich

25

Mar

Sommer du bist da! Ok, fast.

Der treue Leser hat sicherlich schon feststellen müssen, dass unsere Blogaktivitäten in letzter Zeit ein wenig karg ausgefallen sind. Uni und Arbeit waren leider etwas zu zeitintensiv und in unseren freien Minütchen haben wir zu unserer Schande lieber die Seele in der Sonne baumeln lassen und uns den ersten Frozen Yogurt gegönnt statt tatkräftig in die Tasten zu hauen. Aber zum Glück haben wir uns langsam an unsere Frühlingseuphorie gewöhnt und geloben Besserung!

Auch wenn die Temperaturen noch nicht zum Brutzeln in der Sonne einladen, wird die Vorfreude auf den tatsächlichen Sommer jeden Tag immer größer. Meer, Freibad, See, Donauufer und dergleichen sind dann natürlich Ausflugsziel Nummer Eins. Aber wie jedes Jahr stellt sich die lästige Bikini-Frage (oder Badehosen-Frage). Diese Frage bleibt für mich dieses Jahr unbeantwortet und so stelle ich mir ganz mutig die Badeanzug-Frage. Das Badeanzug-Revival begann schon letztes Jahr, aber so richtig ist es jetzt erst angekommen und genauso lange habe ich auch gebraucht, um mich dafür zu entscheiden. Die schöne Auswahl, die es mittlerweile überall zu finden gibt, hat mich dabei natürlich eindeutig bestätigt! Und damit vielleicht noch jemand Lust bekommt seine Fragestellung umzugestalten, stell ich euch mal meine aktuellen Lieblinge vor:

Insight bei Urban Outfitters

Insight bei Urban Outfitters

TOPSHOP

Urban Outfitters

Ok, ein Bikini hat sich eingeschlichen. Aber mal ehrlich; da fehlt ja nicht mehr viel zum Badeanzug oder!?

//Anna

12

Mar

Anthropologie - kein Grund zum Verstecken

Es ist immer so eine Sache mit kleinen Geschwistern. Sie werden nie richtig ernst genommen, manchmal gar nicht erst wahrgenommen und oft ein wenig belächelt. Den kleinen Bruder von Urban Outfitters sollte man sich aber doch mal näher anschauen. Anthropologie heißt er und steckt längst nicht mehr in den Kinderschuhen. Nicht neu, aber nicht jedem bekannt und das sollte sich meiner Meinung nach ändern.

 

Anthropologie ist ebenso wie Urban Outfitters ein amerikanisches Unternehmen und eröffnete dort schon 1992 seinen ersten Store. Doch dank Onlineshop und einigen wenigen Stores in Großbritannien können auch wir Europäer uns von der wunderbaren Auswahl von Anthropologie verzaubern lassen. Aussuchen kann man zwischen Kleidung, Accessoires, Schuhen und Homeware. Alles ist etwas verspielt, verträumt und lieblich. Zum Glück muss man aber keine zarte Elfe sein, um sich mit den Sachen schmücken zu können. Besonders die Möbel- und Schuhauswahl lassen mich immer wieder schweren Herzens aufseufzen.Denn leider muss man ein klitzekleines bisschen tiefer in die Tasche greifen als beim Schweden um die Ecke. Aber das ist es mit ziemlicher Sicherheit auch wert. Vielleicht verwandelt man sich ja dann doch noch in eine Elfe. Wer weiß.

//Anna

Fotos: Anthropologie

04

Mar

Spot on ARTE Fashion Weekend

Mit der derzeit stattfindenden Pariser Fashion Week neigt sich der Trubel langsam dem Ende zu und auch die Modemeute widmet sich bald wieder dem alltäglichen Wahnsinn der Fashion Branche. Nur zu gut, dass ARTE von Zeit zu Zeit in seinen Archiven kramt und uns die verschiedenen wundervollen Dokumentationen beschert, die uns ein wenig hinter die Kulissen dieser nicht immer so glamourösen Branche blicken lassen. 

Wer wie ich kein ARTE empfängt oder schlichtweg keine Zeit hatte sich die Sendungen anzuschauen, der kann zum Glück auf die ARTE Mediathek zurückgreifen und sich lustig auspicken, was am meisten interessiert. Ich kann mir irgendwie The September Issue nicht oft genug ansehen. Wer würde nicht gerne wissen, was Anna Wintour wirklich denkt? Auch wenn wir darauf keine Antwort finden, ist der Blick hinter die Kulissen der amerikanischen Vogue Spaß genug!

Hier gehts zum Video!

//Anna

Foto: ARTE

03

Mar

Die Show abseits vom Catwalk

Streetstyles sind kein neues Thema mehr. Sie sind jedem bekannt und jeder kann sich etwas darunter vorstellen. Aber so wirklich findet man auf den zahlreichen Streetstyle Blogs nicht mehr das, was es eigentlich sein sollte. Schnappschüsse “normaler” Menschen auf der Straße. Gerade zu Fashion Week Zeiten wird uns eine Horde von perfekt durchgestylten Menschen gezeigt, die ganz klar nach dem Motto vorgegangen sind: dress to impress. Und vor allem auf wieviele Streetyle Blogs schaffe ich es wohl am schnellsten!? Dass es schön anzusehen ist, das ist gar keine Frage! Aber viele Styles sind, zumindest nach meinem Geschmack, nicht alltagstauglich. Sie sind schön, durchdacht, manchmal etwas überdreht, aber nicht für das alltägliche Leben gemacht. Für Menschen, dessen Kosmos sich nicht um Mode dreht, ist es schwer so Inspirationen zu finden. 

Streetstyles sollten wieder etwas entspannter werden. Man sollte sich nicht so anstrengen müssen. Aus Spaß an Mode wurde der Zwang abgelichtet zu werden, ansonsten fällt man durch. Klar, es ist alles ein Geben und Nehmen. Menschen wollen sich präsentieren, Fotografen wollen ihre perfekten Shots und Leser wollen was sehen. Das lässt sich nicht mehr ändern, aber ich habe die Befürchtung, dass etwas passieren muss. Die Hochglanz-Streetstyles werden vielleicht bald an Attraktivität verlieren. Doch solange schaue ich mir sie noch mit Vergnügen an, vor allem da es ja noch ein paar entspanntere Blogs gibt wie Hel Looks, The Locals oder London Fashion by Paul.

Hel Looks

London Fashion by Paul

The Locals

//Anna

25

Feb

Ganz schön mustergültig!

Dieses Jahr setzen alle auf Muster in allen Farben und Formen. Zuvor wurden wir überall von Kleidungsstücken mit Pudel, Pferde oder Katzenmustern erschlagen. Für Teenager Mädels ist das ja ganz nett, aber immer nur süß und schnuckelig sein kann auch ein wenig langweilig werden. Jetzt wird es endlich wieder erwachsener und eleganter. Paisley ist das ganz große Thema. Julia hat uns ja schon gezeigt wie wundervoll das aussehen kann! Und tropisch florale Muster lösen das süßliche Blümchenkleid ab und sind ebenfalls bei vielen Designern zu finden. Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich lieber mag. Blusen, die aussehen wie überdimensionale Seidenschals oder Blusen, die Lust auf Cocktails am Strand machen.

Dank Zara muss ich mich vielleicht auch nicht entscheiden. Wenn man sich das März-Lookbook so anschaut, muss man sowieso alles haben! So langsam kann der Frühling wirklich kommen.

//Anna

Fotos: ZARA