04

May

Veranstaltungstipp: CINEMA PHOTOGRAPHIQUE CONTEMPORARY

isittrueoronlyclever:

Samstagabends noch nichts vor? Vielleicht könnte da der zweite Abend der Ausstellung CINEMA PHOTOGRAPHIQUE CONTEMPORARY, die momentan in der Kunstahalle am Wiener Karlsplatz gastiert, Abhilfe schaffen.

Dort gibt es morgen eine aufwändige Modeproduktion des Photographen Michael Dürr zum…

25

Apr

It’s a beauty store!

Gestern launchte ein neuer Beauty Onlineshop und zwar namens Point Rouge. Point Rouge kommt aus Berlin und versteht sich trotz zweier offline Filialen als reiner Onlinestore. Warum mich der Launch interessierte? Ganz einfach, ich bin in Sachen Kosmetik und Beauty ein absoluter Anfänger und Geschäfte wie Douglas erleichtern meine Hilflosigkeit leider wenig. 

                 

Betrete ich ein Kosmetikgeschäft, werde ich sofort von mehreren vermeintlich hilfreichen Mitarbeitern angesprochen und fühle mich gleich bedrängt. Da ich aber meist überfordert von der Auswahl durchs Geschäft wandere, werde ich auch gerne nicht gerade unauffällig vom Security Mann verfolgt. Da fühlt man sich dann gleich viel wohler. Die vielen Gerüche steigen mir dann gerne direkt zu Kopf und ich vergesse warum ich das Geschäft überhaupt betreten habe. Und da ich ein bekennender Onlineshopper bin, da man online alle Zeit der Welt hat und zu jeder Tages- und Nachtzeit stöbern kann, kommt mir Point Rouge gerade recht.

                  

Also stöberte ich auch hier ein wenig und fand auch gleich etwas, was all meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Und zwar die Sis Phyto B Clearing Essence von Sisley.  Beim Lesen des Namens denkt man erstmal an Dinge wie Gesichtswasser und dergleichen. Aber nein, laut Produktbeschreibung soll es aufhellend wirken und der ganze Spaß kostet auch noch über 250 Euro. Hätte ich die mal eben, hätte ich sofort zugeschlagen, um zu testen, ob ich mich mittels dieses sehr speziellen Serums eventuell á la Michael Jackson bleichen kann. Das wär ja mal interessant. Also wer mir den Sinn dieses Produkts erklären kann, der ist herzlich willkommen! Ich habe das Gefühl es wird mir noch ein paar schlaflose Nächte bereiten.

Abgesehen von faszinierenden Produkten wie diesem findet man bei Point Rouge jedoch alles, was man bei Douglas eventuell auch finden würde. Doch Konkurrenz belebt bekannterweise das Geschäft und Neues auszuprobieren kann ja auch nicht schaden!

//Anna

Fotos: Point Rouge

22

Apr

Hype Test #1: Abercrombie & Fitch

Vor einiger Zeit erwähnte ich an dieser Stelle schon, dass Ende letzten Jahres der erste Abercrombie & Fitch Store in Deutschland eröffnet hat und ich unbedingt einmal testen wollte, was an diesem Mysterium dran ist. Jeder kennt es und jeder will es mal testen. Na gut, fast jeder. Auf jeden Fall scheint das Konzept aufzugehen und Abercrombie & Fitch strahlen anscheinend eine magische Anziehungskraft aus, die zu verstehen vergeblich ist. 

Zur Weihnachtszeit wollte ich meinen ersten Versuch starten mich in den Bann von Abercrombie ziehen zu lassen, aber die Warteschlange, um ins Geschäft zu gelangen, ging bis um die Straßenecke (die Fotos der Warteschlange sind noch aus dieser Zeit). Bei aller Neugier, das war es mir dann doch nicht wert. Vor zwei Wochen startete ich dann einen neuen Versuch in der Hoffnung, dass sich der Andrang mittlerweile normalisert hat. Ich schnappte mir eine Freundin und leider mussten wir uns auch dieses Mal in eine Schlange einreihen. Sie war nur kurz, ließ uns aber schnell erahnen, auf was wir uns da eingelassen hatten. Umringt von pubertierenden Mädels mit ihren Müttern warteten wir bis uns der schnittige Typ mit wallendem Haar hineinließ in den heiligen Tempel. 

Nun waren wir drinnen und wurden direkt von einem weiteren schnittigen Typen und einem Modelartigen Mädchen mit einem lässigen “Hey, how are you?” begrüßt. Schön. Das Mädchen hatte natürlich nicht soviel an. Ok, weiter ging es. Jetzt waren wir richtig drin und schon wurden wir vom vollparfümierten Raum umgehauen.  Dieser Geruch und die Dämpfe krochen in unsere Nasen und setzten sich fest. Das zweite Übel bescherte uns die dröhnende Musik, die sich dafür in unseren Ohren festsetzte. Aber nicht genug, es sollen ja alle Sinne überfordert werden. Das Licht konnte man als dunkel bis schummrig bezeichnen, aufgehellt durch verschiedene Spots, die einen so blendeten, dass man dachte man würde erblinden. Fing ja alles schon gut an.

Wir kämpften uns von Stockwerk zu Stockwerk (5 sind es insgesamt) und hofften auf dem nächsten Stockwerk vielleicht etwas anderes vorzufinden. Leider war jedes Stockwerk der Klon des darunter liegenden. Die Verkäuferinnen trugen alle ein sehr kurzes Kleidchen aus der aktuellen Kollektion und sahen nicht so aus, als hätten sie die Volljährigkeit schon erreicht. Die Jungs trugen auch nicht sehr viel und sahen auch nicht besonders reif aus. Leider war ich so abgelenkt vom drumherum, dass ich die Verkäufer jedoch nicht weiter beachtete. Wer jetzt denkt, in einem so großen Store gäbe es sicher eine große Auswahl, der täuscht sich aber gewaltig. Gefühlt gab es nur 10 verschiedene Kleidungsstücke und die aber in allen erdenklichen Farben. Interessant war auch, dass sich der Unterschied zwischen Kinderkollektion und regulärer Kollektion einfach nicht ausmachen ließ. 

Lange haben wir es nicht ausgehalten. Wir mussten fliehen und vor allem erstmal einen besonders tiefen Atemzug nehmen, um wieder zu erfahren, was eigentlich frische Luft ist. Für manch einen mag das Abercrombie Konzept aufregend sein und Geschmäcker sind sicherlich verschieden, für mich war es jedoch nur Stress. Dass mir die Kleidung nicht gefällt, ist auch nur Nebensache. Sehen konnte man sie ja sowieso nicht wirklich.

//Anna

14

Apr

Flohmarktfreunde aufgepasst!

Am Samstag, den 21.4. gibts neuen Stoff! Die Fashion Blogger Wiens haben exklusiv für uns ihre Kleiderschränke durchforstet und so lässt sich sicherlich der ein oder andere Vintage- und Secondhand Schatz finden. Vorbei schauen lohnt sich also, um ein wenig frischen Wind in den eigenen Kleiderschrank zu holen!

//Anna

Foto: Cool Outfit

11

Apr

Mit Condé Nast in die Modebranche

Das Thema Lebensläufe auszuschmücken war dieser Tage ja schon Thema. Am College of Fashion in London werde ich im Sommer beispielsweise einen Kurs besuchen, um mir mit Freude ein Zertifikat zu erarbeiten. Aber aufgepasst, die University of the Arts hat Konkurrenz bekommen. Nächstes Jahr öffnet das Condé Nast College of Fashion & Design seine Pforten und ermöglicht seinen Studenten die Chance auf einen exklusiven Einstiegt in die Modebranche. Klingt fast schon zu schön, um wahr zu sein. 

Umsonst ist das Ganze natürlich nicht. Umgerechnet knapp 23.000 Euro kostet der einjährige Kurs für das Vogue Fashion Foundation Diploma, Knapp 8000 Euro das Vogue Fashion Certificate, das man sich innerhalb von 10 Wochen erarbeitet. Ähnlich wie bei der University of the Arts wird es aber auch hier Short Courses geben, leider sind Inhalte und vor allem Preise noch nicht festgelegt. Ein Preisvergleich wird also für den nächsten Kurs unabdinglich. Aber zurück zu Diplom und Zertifikat. Das Zertifikat kann man in folgenden Themenfeldern erhalten:

  • The international fashion Calendar
  • Key fashion designers: their style & impact
  • The language of fashion - fashion journalism - print and digital
  • PR and marketing - Styling and art direction
  • The beauty and hair industries
  • Brand marketing - luxury to high street
  • Retail - from the atelier to online
  • Fashion business - how it all works

Das Diplom gibt wie der Name schon beschreibt einen tieferen Einblick in die Branche und deckt zunächst alle Segmente ab, um dann eine Spezialisierung der Studenten zu ermöglichen.

Der Ansturm wird mit Sicherheit unheimlich groß, wobei sich wahrscheinlich die Zertifikats-Kurse vor Interessenten nicht retten werden können. Ich bin gespannt wie schnell sich das neue College etabliert. Doch schon allein der Name Condé Nast lässt vermuten, dass sicherlich hochkarätige Dozenten zu erwarten sind, die modehungrige Studenten anlocken werden wie eine Meute hungriger Wölfe. Und ja, auch ich werde mir zumindest die Liste der Short Courses noch einmal genauer anschauen! Man weiß ja nie!

//Anna


Fotos: Condé Nast 

10

Apr

Das macht uns glücklich!

Und zwar, dass Kauf Dich Glücklich nun seine zweite eigene Kollektion herausgebracht hat! Passend zur neuen Saison gibt es klare Linien, leicht fließende Stoffe und zarte Stoffe. Die Kollektion spiegelt wunderbar den Stil des liebevollen Konzepts von Kauf Dich Glücklich wieder und lässt wieder die Sommersehnsucht aufflammen! Bei diesem trüben Aprilwetter ein erfreulicher Lichtblick. Und sie sieht nicht nur auf den Fotos schön aus, sondern die Kollektion ist auch in der Realität ein wirklicher Hingucker. Ich freu mich jetzt schon auf die nächste Kollektion, da gibt es sicher einiges zu erwarten!

Ein paar Impressionen:

//Anna

Fotos: Kauf Dich Glücklich

07

Apr

Über London und Lebensläufe

Wer kennt das nicht, in Lebensläufen wird der eigene Werdegang gepimpt was das Zeug hält.  Aus einem Interrailtrip wird eine Studienreise, dank eines Einführungskurses in Excel wird man zum PC-Experten und ein kleiner Aushilfsjob bestärkt die eigene Teamfähigkeit und Stressresistenz. Alles wird immer etwas spannender, aufregender und professioneller dargestellt. Mit der Realität hat das Ganze meist wenig zu tun.

Da hab ich mir gedacht, ich mach da nicht mit. Ich pimpe meinen Lebenslauf mal auf coole Weise. London machts möglich. Vielleicht hat der ein oder andere schon mal von den Kursen gehört, die die verschiedenen Colleges der University of  the Arts anbietet. Jeder kann da einen Kurs machen, der einen gerade anspricht. Die Kurse dauern entweder ein paar Tage oder finden einmal wöchentlich über einen Monat verteilt statt. Die Gebühren für die sogenannten Short Courses sind natürlich nicht zu vergleichen mit den regulären Studiengebühren. Es lohnt sich also ein Blick auf die wirklich lange Kursliste! Mir haben es die Kurse des College of Fashion angetan und ich freu mich schlichtweg riesig eine Woche London mit ein paar Tagen spannender Weiterbildung zu verbinden. Da schlag ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe! Wenn das meinen Lebenslauf nicht gehörig pimpt, dann weiß ich auch nicht.

                                          

Leider ist mein letzter Londonbesuch schon einige Zeit vergangen. Die besten Tipps muss ich mir also noch zusammensuchen, aber ich glaub das wird noch der leichteste Part. So sehr ich die Olympischen Spiele liebe, sie werden mir wohl dennoch die Unterkunftssuche ein wenig erschweren! Aber das wird mir so schnell nicht die Vorfreude vermiesen.

//Anna

Foto: London College of Fashion